Die lutherische Gemeinde Düsseldorfs baut die Bergerkirche und weiht sie am 31. August 1687 ein. Die Lutheraner werden in Düsseldorf lediglich geduldet. Deshalb wird die Bergerkirche eine „Hofkirche“ – ein in einen Hinterhof verbanntes Gebäude, das als Kirche nicht auffallen darf. Die Kirche wird als Saalbau mit Ziegelsichtmauerwerk in deutschen Renaissanceformen mit barocker Innenausstattung errichtet.
18. JHD bis 1943
Mehr als 200 Jahre lang wird die Kirche nur wenig verändert. 1943 wird sie Opfer der Kriegszerstörung und brennt bis auf die Mauern nieder.
1966
Erst Mitte der 60er Jahre beginnt der Wiederaufbau der Bergerkirche. Nach zweijähriger Bauzeit wird sie 1966 erneut eingeweiht. Eine Gemeinde hat die Bergerkirche zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr. Nach Fertigstellung der Johanneskirche am Martin-Luther-Platz (1881) wurden die regelmäßigen Gottesdienste in der Bergerkirche bald eingestellt. Nur sporadisch öffnet die wieder aufgebaute Bergerkirche ihre Türen für besondere Gottesdienste, Trauungen, Taufen und Konzerte.
2000
Dem Projekt „Kirche in der City“ dient die Bergerkirche unter dem Titel „Labor für soziale und ästhetische Entwicklung“ zum Experimentieren mit neuen Formen. Ästhetische, soziale und gottesdienstliche Ausdrucksformen werden erprobt. Die Bergerkirche wird ein Raum für Ausstellungen, Lesungen, Performances und Sozialübungen. (Mehr Informationen: www.labor-sozial.de)
2003
Der evangelische Gesamtverband stellt die Bergerkirche der Diakonie in Düsseldorf zur Verfügung. Die Bergerkirche wird Diakoniekirche.