
Jenny ist fünfzehn und ihr Zuhause war die Hölle: Schläge, Missbrauch und niemand, mit dem sie reden konnte. Sie lief weg, doch draußen auf der Straße wurde es nicht besser. Gegen die Angst nahm sie Drogen, für die Drogen ging sie auf den Strich. Es gibt viele Gründe, warum Mädchen in ein Leben auf der Straße abrutschen. Aber es gibt zum Glück auch Hilfe.
Unser TrebeCafé gibt Mädchen Schutz, die auf der Straße leben. Seit zwölf Jahren setzen sich Spenderinnen und Spender dafür ein, dass die Mädchen nicht allein sind. Und dass sie Wege finden in ein selbstbestimmtes Leben.
Im TrebeCafé können die Mädchen sich ausruhen, aufwärmen und waschen. Weil viele von ihnen krank oder verletzt sind, werden sie bei uns auch medizinisch versorgt. Unsere Mitarbeiterinnen begleiten sie zu Behörden oder Ärzten, vermitteln ihnen Therapien und machen ihnen Mut, ihr Leben neu in die Hand zu nehmen.
Auch Jenny hat mit Hilfe des TrebeCafés wieder eine Perspektive gewonnen. Sie wohnt jetzt in einer betreuten Wohngemeinschaft und macht ihren Schul-abschluss. Mit Ihrer Hilfe finden noch mehr Mädchen wie Jenny Auswege aus dem Leben auf der Straße.