Pressemitteilungen

Postkarten und Video-Botschaften

Bewohnerinnen und Bewohner der Diakonie-Altenheime sind weiter sozial aktiv

Der besondere Schutz der Pflegeheime in Zeiten der Corona-Krise ist medizinisch notwendig. Dies scheint nach außen eine große Einschränkung für die Bewohnerinnen und Bewohner zu sein, da Besuche von Angehörigen zurzeit nicht möglich sind. Aber die meisten Menschen in den Diakonie-Altenheimen nehmen es leicht. Außerdem werden viele kreative Ideen und Aktionen umgesetzt. Im Stammhaus Kaiserswerth bekommen die Seniorinnen und Senioren jetzt täglich Post - von Menschen, die sie teilweise vorher gar nicht kannten.

"Wir haben einen Briefkasten mit der Aufschrift ,Ich-denk-an-dich-Post' am Haus angebracht, in den Angehörige und Nachbarn Briefe, Karten und Bilder werfen können für unsere Bewohnerinnen und Bewohner", erklärt Nina Hundert, Leiterin des sozialen Dienstes im Stammhaus. "Alle, die Zeit und Lust haben, können einen Brief mit ein paar heiteren Worten, einen Gruß oder ein selbstgemaltes Bild in den Briefkasten werfen. Die Aktion kommt fantastisch an."

Eine Bewohnerin erhält jeden einzelnen Tag eine Karte mit Grüßen von ihrer Schwester. Auch die Mitarbeitenden bekommen Karten von Angehörigen. "Wir freuen uns, dass wir auch in dieser Zeit den guten Kontakt mit den Angehörigen weiter pflegen und intensivieren können", sagt Nina Hundert. Dazu kommen selbstgemalte Kunstwerke und rührende Zeilen auch von ganz jungen Nachbarinnen und Nachbarn.. "Wir sind hingerissen von der Resonanz", sagt Nina Hundert. Als nächstes plant sie eine Oster-Aktion: Von jedem Angehörigen soll dann ein Osterei von den Bäumen im Innenhof hängen.

Kreative Ideen haben auch die anderen Einrichtungen der Diakonie entwickelt: Das Otto-Ohl-Haus versendet beispielsweise Postkarten mit individuellen Bildern der Bewohnerinnen und Bewohner an die Angehörigen. Im Katharina-von-Bora-Haus in Bilk spielte eine Angehörige zum Geburtstag ihrer Mutter vor dem Fenster ein Ständchen auf der Geige. Die Angehörigen im Ferdinand-Heye-Haus in Gerresheim nehmen Video-Botschaften auf. "Wir sind vielleicht in Isolation", sagt Nina Hundert. "Aber es geht uns gut. Wir sind nicht isoliert."

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