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Zum Fußball gucken ins zentrum plus Heerdt

Leiterin Saule Skarzauskaite erklärt im Interview, an wen sich das Angebot richtet und warum Public Viewing gut für den Zusammenhalt ist.

Saule Skarzauskaite leitet das zentrum plus der Diakonie an der Aldekerkstraße 31 in Heerdt - ein Treffpunkt für ältere Menschen im Quartier. Ab Samstag hat das zentrum plus ein neues Angebot im Programm: Dann können die Gäste dort gemeinsam die Bundesligaspiele schauen. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

Frau Skarzauskaite, ab kommenden Samstag können die Gäste im zentrum plus in Heerdt gemeinsam Bundesliga gucken. Warum gerade Fußball?

Skarzauskaite: Ziel war es, ein Angebot zu schaffen, das auch für Männer attraktiv ist. Und jetzt, wo Fortuna aufgestiegen ist, ist die Bundesliga natürlich doppelt spannend. Hinzu kommt, dass gemeinsames Fußballgucken den Zusammenhalt fördert. Über Tore, Fouls und die Leistungen der Spieler kommt man schnell ins Gespräch und kann neue Kontakte knüpfen. Damit tun sich ja im Alter vor allem Männer etwas schwerer.

Woran liegt das?

Skarzauskaite: Frauen pflegen auch im Alter oft noch sehr enge Freundschaften. Auch wenn es darum geht, Kontakt zu den Nachbarinnen und Nachbarn aufzunehmen, sind sie meist federführend. Ältere Männer stehen dagegen eher in losem Kontakt zu ehemaligen Arbeitskollegen - ein vertrautes Verhältnis zu unbekannten Menschen aufzubauen, müssen sie nach dem Berufsleben oft erst wieder üben.

Dann richtet sich das neue Angebot also vor allem an Männer?

Skarzauskaite: Auf keinen Fall. Das Angebot, das das Seniorenreferat der Stadt Düsseldorf unterstützt, richtet sich natürlich auch an fußballbegeisterte Frauen.

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