Straftat – und dann? Jugendhilfe im Strafverfahren und Übergangsmanagement

Das Abrutschen vermeiden

Ein Auto demoliert, einem anderen Jugendlichen das Handy geklaut: Straftaten sind keine Bagatelle. Aber die Strafe allein hilft Dir nicht weiter. Darum helfen wir Dir mit der Jugendhilfe im Strafverfahren (Jugendgerichtshilfe).

Wir begleiten Dich

Unsere Mitarbeiterinnen begleiten Dich nicht nur zum Gerichtsprozess, sondern auch vor, während und nach der Hauptverhandlung. Wir wollen wissen, warum Du eine Straftat begangen hast und versuchen, Dir klarzumachen, was Deine Tat für andere, aber auch für Dich selbst bedeutet.

Es gibt andere Wege

Wir schlagen bei Gericht eine geeignete strafrechtliche Konsequenz vor oder eine erzieherische Maßnahme, etwa Arbeitsstunden in einer sozialen Einrichtung, soziale Trainingskurse wie Anti-Gewalt-Trainings oder einen Drogeninformationskurs. Das hilft Dir vielleicht, in Zukunft einen Streit anders zu lösen oder von den Drogen wegzukommen.

Unterstützung auch in Einzelgesprächen

Manchmal kann auch eine Betreuungsweisung hilfreich sein. Oder wir können Dich in Einzelgesprächen beraten und unterstützen.

Gib Dich nicht auf im Jugendarrest. Wir tun es auch nicht. Während Deiner Haft können wir gemeinsam schon einiges klären: Was kommt nach dem Arrest, wo gehst Du hin? Was willst Du verändern? Was kannst Du gegen eine Sucht oder Schulden tun? Wir helfen Dir, die Zeit nach dem Arrest zu organisieren - damit Du etwas daraus machen kannst.

Übergangsmanagement heißt dieses Angebot. Wenn Du im Düsseldorfer Jugendarrest bist, kannst Du dort direkt Kontakt aufnehmen zu unserer Übergangsmanagerin Eva-Kristina Ziegler.

Kontakt

Jugendhilfe im Strafverfahren

Barbara Bußhaus
Platz der Diakonie 2a
40233 Düsseldorf
Tel. 0211 73 53 390
Fax 0211 73 53 240
E-Mail schreiben

Übergangsmanagerinnen
Eva-Kristina Ziegler
Tel. 0211 73 53 315
Mobil 0174 761 03 45
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Annika Welzel
Tel. 0211 73 53 278
Mobil 0174 325 72 18
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