Pflegerisches Schmerz-Kompetenzzentrum Denn Schmerz ist nicht gleich Schmerz

Wir optimieren die Schmerzversorgung

Experten gehen davon aus, dass bis zu 80 Prozent aller älteren Menschen ständig Schmerzen haben. Das wollen wir ändern. Denn Schmerzen können erfolgreich behandelt werden - durch sogenannte multimodale Schmerztherapeutischen Programme (MMST), die medikamentöse, physiotherapeutische, psychologische, soziale sowie pflegerische Maßnahmen beinhalten.

Mit Hilfe eines umfassenden Schmerzmanagements, der Qualifizierung von Mitarbeitenden und moderner Technik wollen wir die Schmerzversorgung optimieren. 

Einsatz digitaler Technik

Die Diakonie Düsseldorf hat bereits ein Projekt mit dem Titel „Schmerz lass nach!“ durchgeführt. Im Projekt kam eine mHealth Applikation - die painApp Plus - zum Einsatz. Solche Schmerz Apps gewährleisten eine professionelle, aber auch für den Laien verständliche Schmerzerfassung, die alle Kriterien einer qualitativ hochwertigen Schmerzdokumentation (Schmerzempfinden, -lokalisation -intensität, -verlauf, -auslöser wie auch Therapiemaßnahmen) erfüllen und via Echtzeit an den behandelnden Arzt übermitteln. Die Apps unterstützen bei pflegebedürftigen Menschen mit Schmerzen einen möglichst langen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung und tragen wesentlich zur selbständigen Bewältigung ihres Schmerzerlebens und ihres Alltags bei.

Die ersten Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz der digitalen Technik, das Schmerzmanagement verbessert wurde: Die Kompetenzen der Mitarbeitenden in der Pflege und auch der Informationsaustausch zwischen Pflege und Ärzten wurden professionalisiert und verbessert.

Am Anfang steht die Beratung

Die Beratungsleistungen beinhalten die Schmerzanamnese, den individuellen Bedarf und die Übermittlung der erfassten Daten mittels der mHealth Applikation (Apps) an den behandelnden Arzt*in. Immer wenn möglich, werden Menschen mit Schmerzen angelernt, eine Selbsteinschätzung ihrer Schmerzen über die jeweilige „Schmerz App“ vorzunehmen. Hierdurch werden Selbstmanagement aktiviert, erhalten und gefördert. Das wirkt sich positiv auf eine Schmerzbewältigung aus.

  • Wir klären über chronische Schmerzen auf, zeigen Therapiemöglichkeiten (medikamentös und nicht-medikamentös) auf und versuchen den Umgang mit der eigenen chronischen Schmerzkrankheit zu verbessern.

  • Wir unterstützen bei der Ärztekommunikation und helfen dabei, einen multiprofessionellen Behandlungsplan zu entwickeln. Dazu gehört auch die Einbindung in ein multimodales Therapie-Programm im stationär-klinischen Bereich oder ein Programms im häuslichen Umfeld.
     
  • Wir helfen bei der Verlaufskontrolle oder übernehmen diese Aufgabe. Dadurch können unnötige  Facharztbesuche vermieden werden.

  • Und wir führen Schulungen für Angehörige und Mitarbeitende zum Thema "Schmerzmanagement" durch. 

Ansprechpartnerin

Sarah Löwe

Platz der Diakonie 3
40233 Düsseldorf
Telefon 0173 311 85 84
schmerzlassnach(at)diakonie-duesseldorf.de

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