Bilder im Kopf Strategien und Medien gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung

Die Anerkennung sozialer und kultureller Vielfalt als gesellschaftliche Normalität ist eine der wichtigsten Voraussetzungen inklusiver und kultursensibler Pädagogik und Sozialarbeit. Das Projekt setzt sich mit den Themen Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Anti-Romaismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Diskriminierung und den Ausgrenzungsmechanismen wie z.B. Hautfarbe oder Religion auseinander. Es informiert über gelungene Medien, angefangen beim Buch bis hin zu Apps, in denen die Vielfaltsmerkmale wie beispielsweise Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung sowie geistige und körperliche Gesundheit selbstverständlich vorkommen. Wir bieten sozialen Einrichtungen und Eltern Ideen und Unterstützung für ihren pädagogischen Alltag.

Dialogforen, Workshops und Seminare

Das Projekt bietet auf der Grundlage des Anti-Bias und Empowerment-Ansatzes bedarfsorientierte Mikroseminare zu den oben genannten Themen. In Dialogforen, Workshops und Seminaren werden Multiplikator*innen dafür sensibilisiert, ihre eigenen Vorbehalte und Vorstellungen zu hinterfragen, um diversitätssensibel und diskriminierungskritisch zu agieren. Darüber hinaus erlernen sie Empowerment-Strategien, die Zugewanderte zur aktiven Teilhabe motivieren. Die Vermittlung der Inhalte basiert hierbei auf der Präsentation von diversitätsbewussten und diskriminierungssensiblen Medien wie z. B. (mehrsprachigen) Büchern, Filmbeispielen und Spots sowie umfangreichen Arbeitsmaterialien und Methoden, in denen sich jeder Mensch mit seiner Lebenswirklichkeit wiederfinden kann.

Sicherheit und Orientierung auch in neuen Medien

Auch neuere Medien wie Apps und interaktive Internetseiten, in denen die Vielfalt der Gesellschaft dargestellt wird, werden vorgestellt. Die Fachkräfte gewinnen Sicherheit und Orientierung im Umgang mit Heterogenität und erwerben Kenntnisse in Antidiskrimnierungs- und Empowerment-Pädagogik. Sie setzten sich mit Antisemitismus, Anti-Romaismus und (antimuslimischen) Rassismus auseinander und üben Möglichkeiten der Prävention und Intervention ein.

Das Projekt läuft bis Mai 2020. Die Seminare sind kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Informieren Sie sich auf unserer Projekthomepage über weitere Angebote: www.bilderimkopf.eu

"Bilder im Kopf: SMARD Strategien und Medien gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung" ist ein Kooperationsprojekt der Diakonie Düsseldorf und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds ko-finanziert.

Ansprechpartnerin

Aynur Tönjes

Sonnenstraße 14
40227 Düsseldorf
Tel. 0211 6 01 26 88
toenjes(at)diakonie-duesseldorf.de

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