Unsere ambulante Pflege

Wir sind rund um die Uhr für Sie da

Einfühlsam und kompetent: Unsere ambulante Pflege 

Damit Sie in Ihrer vertrauten Umgebung leben können, kommt unser mobiler Pflegedienst zu Ihnen. Einfühlsam und kompetent sorgen wir dafür, dass es Ihnen zu Hause gut geht. In der häuslichen Pflege richten wir uns nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Und nach unserem christlichen Verständnis von Mensch und Pflege: einer ganzheitlichen Versorgung und Betreuung. 

Qualität, die Sie erkennen

Wir sorgen beständig für die Qualität der Pflege, die Sie von uns erhalten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind qualifiziert und bilden sich regelmäßig fort. Wir planen und dokumentieren Ihre Pflege sorgsam und zuverlässig. Unsere Qualität prüfen wir regelmäßig intern. Darüber hinaus werden wir regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen geprüft. Mit unserem Pflege- und Betreuungsleitbild setzen wir uns darüber hinaus selbst einen anspruchsvollen Maßstab auch für unsere ambulante Pflege. Schließlich sollen Sie sich zu Hause sicher betreut wissen.

Wir beraten Sie

Wenn Sie sich für unsere ambulante Pflege interessieren, besuchen wir Sie gerne zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch, auch im Krankenhaus. Dabei können wir in Ruhe über alles sprechen, was Ihnen wichtig ist. Auf eines können Sie sich von vornherein verlassen: Unsere Preise sind fair und transparent.

Das bieten wir in der ambulanten Pflege 

Qualifiziertes Personal

Wir sorgen beständig für die Qualität der Pflege, die Sie von uns erhalten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind qualifiziert und bilden sich regelmäßig fort. Unsere Qualität prüfen wir regelmäßig intern. Darüber hinaus werden wir regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen geprüft. Mit unserem Pflege- und Betreuungsleitbild setzen wir uns darüber hinaus selbst einen anspruchsvollen Maßstab auch für unsere ambulante Pflege. Schließlich sollen Sie sich zu Hause sicher betreut wissen.

Pflege rund um die Uhr

Wir sind rund um die Uhr für Sie da, auch an Sonn- und Feiertagen. Durch die hohe Anzahl qualifizierter Mitarbeiter*innen können wir Ausfälle leicht kompensieren. So ist immer jemand zum verabredeten Zeitpunkt da. Und weil Sie bei uns eine*n persönliche Bezugsbetreuer*in zur Seite gestellt bekommen, die*der ganz für Sie da ist, haben Sie immer eine*n Ansprechpartner*in, der sie kennt und weiß, was sie brauchen. 

Verhinderungspflege

Wenn ein lieber Mensch Sie zu Hause pflegt, sind Sie sicher in den besten Händen. Doch dieser Mensch braucht manchmal Urlaub, ist vielleicht einmal krank oder hat einen wichtigen Termin. In diesem Fall greift die sogenannte Verhinderunsgpflege, das bedeutet: Wir betreuen Sie aufmerksam und pflegen Sie ganz, wie Sie es brauchen – bis Ihr*e Angehörige*r wieder für Sie da sein kann. Die Kosten für die Verhinderungspflege übernimmt ab Pflegegrad 2 die Pflegekasse (bis zu 1.612 Euro im Jahr). Der Antrag kann auch rückwirkend gestellt werden. 

Behandlungspflege 

Zur medizinischen Behandlungspflege durch examinierte Pflegekräfte gehören zum Beispiel: 

  • Wundversorgung
  • Verbandswechsel
  • Medikamentengabe
  • oder Blutdruck- und Blutzuckermessung.

Die medizinische Behandlungspflege wird vom Arzt verordnet. 

Grundpflege

Zur Grundpflege gehören:

  • die Körperpflege (Hilfe beim Waschen oder Duschen)
  • Ernährung (zum Beispiel Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme)
  • und Mobilität (Hilfe beim Aufstehen oder beim Verlassen der Wohnung).

Für die Grundpflege kommt bei pflegebedürftige Menschen die Pflegekasse auf. 

Beratung 

Wir beraten Sie gerne jederzeit zu allen Angeboten rund ums Leben im Alter - und vermitteln schnell weitere Hilfen, wenn Sie diese benötigen sollten, z. B.: 

Übrigens: Für Angehörige, die ihre Verwandten zu Hause pflegen, bieten wir auch Pflegeschulungen an. 

Eine Mitarbeiterin der Diakonie misst einer älteren Dame den Puls.

Fragen und Antworten zur Häuslichen Pflege

 

Senior*innen, die pflegebedürftig sind, aber nicht in ein Pflegeheim umziehen möchten, können durch die ambulante bzw. häusliche Pflege pflegerische, hauswirtschaftliche oder medizinische Unterstützung bekommen. Handelt es sich um medizinische Unterstützung, spricht man von Behandlungspflege, wird Unterstützung bei der Körperflege oder bei der Nahrungsaufnahme benötigt, wird das als Grundpflege bezeichnet. Können Angehörige die Pflege nicht übernehmen, können Senior*innen dafür einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen. 

Liegt eine Pflegebedürftigkeit vor, übernimmt die Pflegekasse einen Großteil der Kosten für die häusliche Pflege. Dazu ermittelt der Medizinische Dienst im Auftrag der Pflege- und Krankenkassen den Pflegegrad. Dafür kommt ein Gutachter zu Ihnen nach Hause und prüft, welche und wieviel Unterstützung Sie brauchen. Je nachdem, welchen Pflegegrad der Medizinische Dienst ermittelt, übernimmt die Pflegekasse zwischen 689 und 1995 Euro der Kosten für den ambulanten Pflegedienst. Bezeichnet wird das als Pflegesachleistung. Reichen die Leistungen der Pflegekasse nicht aus, um alle gewünschten Leistungen abzudecken, ist die*der Pflegebedürftige selbst in der Pflicht.   

Wenn Sie aufgrund einer Krankheit regelmäßig Unterstützung benötigen - etwa durch eine Pflegekraft, die Ihnen Insulin gibt oder Verbände wechselt - übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Voraussetzung ist, dass der Hausarzt ein Rezept ausgestellt hat.  

Sie haben Fragen zu Leistungen und Finanzierung der häuslichen Pflege? Die Mitarbeitenden der Diakonie beraten Sie gerne! Dabei helfen wir Ihnen auch bei den Verhandlungen mit der Pflegekasse und bereiten Sie auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor. 

Für die Sicherstellung der Pflege zahlt die Pflegekasse der*dem Pflegebedürftigen das sogenannte Pflegegeld. Die*der Pflegebedürftige kann sich damit Unterstützung durch eine*n Angehörige*n oder eine andere Privatpflegeperson leisten. Das Pflegegeld beträgt je nach Pflegegrad zwischen 316 und 901 Euro. Bekommt ein*e Pflegebedürftige*r Unterstützung von Angehörigen und einem Pflegedienst, können Pflegegeld und Pflegesachleistung auch kombiniert werden. 

Pflegebedürftige, die Zuhause gepflegt werden, haben in allen Pflegegraden zusätzlich Anrecht auf den sogenannten Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat. Der Betrag ist zweckgebunden und kann zum Beispiel genutzt werden, um pflegende Angehörige zu entlasten oder um Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst zu bekommen, etwa bei der Haushaltsführung. 

Pflegedienst ist nicht gleich Pflegedienst. Darauf sollten Sie bei der Wahl des Pflegedienstes achten: 

  • Der erste Eindruck zählt: Sind die Mitarbeitenden am Telefon freundlich? Werden alle Ihre Fragen verständlich beantwortet? Sind die Mitarbeitenden bereit, sich persönlich vorzustellen, noch bevor ein Vertrag abgeschlossen ist? Nehmen die Mitarbeitenden Ihre Wünsche und mögliche Sorgen ernst und beziehen die Angehörigen in die Beratung ein? Und nicht zuletzt: Lassen die Mitarbeitenden Ihnen genug Zeit, über das Angebot nachzudenken? 
  • Kosten: Sinnvoll ist, darauf zu achten, dass der Pflegedienst die Kosten individuell ermittelt – Wir beraten Sie umfassend und zeigen Alternativen in der Versorgung auf. 
  • Qualifiziertes Personal: Verfügt der Pflegedienst über qualifiziertes Personal? Kriterien können zum Beispiel sein, ob sich das Personal regelmäßig fortbildet und beim Pflegedienst Mitarbeitende die entsprechende fachliche Ausbildung haben. 
  • Dokumentation: Plant der Pflegedienst die Pflege sorgfältig und dokumentiert die Arbeit und ihre gesundheitlichen Entwicklung zuverlässig? Auch das kann ein Anhaltspunkt dafür sein, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. 
  • Personalschlüssel: Die Qualität der Pflege und ein liebevoller Umgang mit den zu betreuenden Menschen sind wichtig, ein guter Pflegedienst verfügt aber auch über ausreichend Personal, um eine Pflege 365 Tage im Jahre sicherzustellen – und Engpässe ohne Einschränkungen für Sie überbrücken zu können. 
  • Zertifikate: Seriöse Pflegedienste lassen ihre Leistungen regelmäßig vom Medizinischen Dienst prüfen und verfügen über die entsprechenden Zertifikate. Das ist auch wichtig, damit die Pflegekasse einen Teil der Kosten übernimmt.  
  • Vertrag: Sind im Pflegevertrag Kündigungsfristen und -bedingungen sowie besondere Anforderungen festgehalten – zum Beispiel, dass der zu Pflegende nur von weiblichem Personal betreut werden möchte? Auch dies ist ein wichtiges Element, um sicher sein zu können, einen seriösen Anbieter gefunden zu haben. 
  • Weitere Angebote: Wer pflegebedürftig ist, benötigt neben der ambulanten Pflege oft weitere Hilfen, zum Beispiel, wenn Angehörige einmal in Urlaub fahren möchten und die Gesundheit es gerade nicht zulässt, ohne rund um die Uhr Betreuung zu Hause zu bleiben. Deshalb kann es sinnvoll sein, einen Pflegedienst zu beauftragen, der neben der ambulanten Pflege auch weitere Hilfen für Menschen im Alter anbietet. Dazu gehören zum Beispiel Kurzzeitpflegeplätze – das sind Pflegeplätze in Pflegeeinrichtungen, wo Menschen, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt rund um die Uhr betreut werden, bevor sie dann erholt in die eigene Wohnung zurückkehren. 

Zu den sogenannten Pflegesachleistungen zählen auch die Unterstützung beim Einkaufen, die Zubereitung von Mahlzeiten oder das Säubern des Hauses oder der Wohnung. Abgerechnet werden können aber auch zum Beispiel die Begleitung zum Arzt oder Unterstützung bei der Freizeitgestaltung. Die Diakonie Düsseldorf unterstützt pflegebedürftige Menschen dabei mit ihren „Hauswirtschaftlichen Hilfen“. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Die Kosten für einen Menü-Bringdienst übernehmen die Kassen nicht. Es ist aber möglich, beim Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Kosten zu stellen. Auch dabei unterstützen die Mitarbeitenden der Häuslichen Pflege der Diakonie Sie gerne. 

Ist die Wohnung nicht barrierefrei, können Pflegebedürftige Zuschüsse für  „Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“ beantragen, etwa um das Bad an die sich verändernden Bedürfnisse anzupassen. Auch dabei beraten die Mitarbeitenden der Diakonie Sie gerne.  

Für Menschen, die eigentlich keine Hilfe benötigen, gibt es bei der Diakonie die „Blaue Karte“. Denn manchmal wird Hilfe doch ganz plötzlich nötig. Mit der „Blauen Karte“ haben Sie dann einen Notfall-Service, den Sie rund um die Uhr erreichen. Mit der "Blauen Karte" können Sie wichtige Informationen hinterlegen, zum Beispiel zu Ihren Medikamenten und wer im Notfall informiert werden soll. Die Karte kostet einmalig 26,50 Euro und ist ein Leben lang gültig. 

Auch dafür gibt es Lösungen: Die ambulante Pflege der Diakonie vertritt zum Beispiel Angehörige, wenn diese einmal eine Pause benötigen und rechnet dies dann mit der Pflegekasse über die sogenannte "Verhinderungspflege" ab. 

Entlastung für Angehörige von Menschen mit Demenz

Der Umgang mit demenziell veränderten Menschen fordert viel Aufmerksamkeit und Kraft. Umso schöner ist es, wie liebevoll viele Partner und Kinder ihre erkrankten Angehörigen pflegen. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, wissen Sie ab und zu benötigt man eine Auszeit. Deshalb möchten wir Sie mit unseren Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz - zu Hause und in Gruppen - entlasten und unterstützen. Mehr Informationen zu unseren Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz finden Sie hier

Ein Mitarbeiter der Diakonie und eine ältere Dame genießen die Sonne im Garten.

Lesen Sie mehr zum Thema "Häusliche Pflege" in unserem Magazin 

Im Winter des Lebens

Im Düsseldorfer Süden dreht Altenpflegerin Anette Hollenberg täglich ihre Runden für den ambulanten Pflegedienst der Diakonie. Was sie dabei erlebt und warum sie ihren Beruf liebt, davon erzählt dieser Artikel.

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