Unsere Betreuung für demenziell veränderte Menschen

Entlastung von pflegenden Angehörigen

Ein älteres Paar tanzt

Nehmen Sie sich eine Auszeit: Betreuungsgruppen BEAtE für Menschen mit Demenz

Der Umgang mit demenziell veränderten Menschen fordert viel Aufmerksamkeit und Kraft. Umso schöner ist es, wie liebevoll viele Partner*innen und Kinder ihre erkrankten Angehörigen pflegen. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, wissen Sie: Ab und zu benötigt man eine Auszeit. Deshalb möchten wir Sie mit unseren Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz entlasten und unterstützen - zu Hause und in unseren Betreungssgruppen BEAtE (Betreuungsgruppen zur Entlastung pflegender Angehöriger als trägerübergreifende Einrichtung in Kooperation mit dem Demenznetz Düsseldorf).

Betreuung zu Hause "Eins zu Eins"

Ob Spaziergänge, Gespräche oder Gesellschaftsspiele - wir richten uns nach den persönlichen Bedürfnissen und geben den demenziell veränderten Menschen damit ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Sie selbst haben dann Zeit für sich und können die Dinge erledigen, zu denen Ihnen sonst die Zeit fehlt.

Unsere Betreuungsgruppen BEAtE – Betreuungsgruppen zur Entlastung pflegender Angehöriger als trägerübergreifende Einrichtung sind eine Kooperation des Demenznetz Düsseldorf. 

Gerne bieten wir im gewohnten häuslichen Umfeld ein kostenfreies Beratungsgespräch inklusive einem Gutschein für eine Stunde Betreuung an und unterstützen Sie auch mit unseren mobilen Hilfen. Mehr Angebote für Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen finden Sie hier:  

Kompetenzzentrum Demenz

Wohngruppen für Demenzkranke

Leben im Alter mobil

Unsere Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz 


Außer der Häuslichen Betreuung bieten wir in mehreren Stadtteilen auch Betreuungsgruppen speziell für demenzkranke Menschen an. An einem Vor- oder Nachmittag in der Woche sind unsere geschulten Mitarbeiterinnen für Ihren erkrankten Angehörigen da. Kleine Rituale schaffen Vertrauen und Sicherheit. Natürlich begleiten wir Ihren Angehörigen auch zu Arztbesuchen. Kreative Angebote, Kaffee und Kuchen gehören auch dazu.

An manchen Standorten gibt es einen Fahrdienst, der ihren Angehörigen abholt und wieder nach Hause bringt. An anderen Standorten unterstützen wir Sie eine Lösung für Hin- und Rückweg zu finden. Das kann ein Begleitservice sein oder der kostenfreie Begleitservice der Reihnbahn. Sprechen Sie uns an, wir finden eine Lösung.

Die Betreuungsgruppen werden gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Landeshauptstadt Düsseldorf und durch die Pflegekassen. 

Unsere Gruppen:

Maria Neumann
Fritz-Erler-Straße 21
40595 Düsseldorf
Tel. 0211 60 254 81 (immer mittwochs)
E-Mail schreiben 

Michaela Pfaff
Fritz-Erler-Straße 21
40595 Düsseldorf
Tel. 0211 60 254 78 (immer montags)
E-Mail schreiben ​​​​​​​

Susanne Schön
Sandträger Weg 101 
40627 Düsseldorf 
Schloßallee 8 
40229 Düsseldorf 
Tel. 0173 537 5564
E-Mail schreiben​​​​​​​

Theodora Düchting
Hansaallee 112
40547 Düsseldorf
Tel. 0211 5 86 77 102
E-Mail schreiben

Petra Wienß
Am Wallgraben 38
40625 Düsseldorf
Tel. 0211 29 65 28
E-Mail schreiben

Susanne Schön
Grafenberger Allee 186
40237 Düsseldorf
Tel. 0173 537 5564
E-Mail schreiben

Susanne Schön
in Kooperation mit der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde 
Florastraße 55 b 
40217 Düsseldorf 
Tel. 0173 537 5564
E-Mail schreiben

Maike Keske
Friedrich-Lau-Straße 27-29
40474 Düsseldorf
Tel. 0211 94 82 750
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Saule Skarzauskaite
Aldekerkstraße 31
40549 Düsseldorf
Tel. 0211 50 31 29
E-Mail schreiben

Gabriele Schmidt-Schulte
Calvinstraße 14
40597 Düsseldorf
Tel. 0211 99 63 931
E-Mail schreiben

Demenzknigge - Vom sensiblen und achtsamen Umgang mit Menschen mit Demenz

  •  Ich nehme die Gefühle des Menschen wahr und ernst.
  • Ich akzeptiere seine Zustimmung oder Ablehnung.
  • Ich korrigiere oder widerspreche nicht, z.B. "Ihre Mutter ist schon lange tot!"
  • Ich nehme unfreundliche, taktlose oder boshafte Bemerkungen über mich nicht persönlich. Ich achte darauf, nicht zu "erziehen", nicht zu "ermahnen" und nicht zu "bestrafen".
  • Ich pflege ein ausgewogenes Verhältnis von Vertraulichkeit und Distanz.
  • Ich ermutige durch anerkennende Worte und zeige Respekt und Wertschätzung.
  • Ich nähere mich dem Menschen immer von vorne.
  • Ich nehme Blickkontakt auf und begebe mich auf Augenhöhe.
  • Ich spreche den Menschen freundlich an – wenn möglich mit seinem Nachnamen.
  • Ich erspüre, ob ein Händereichen erwünscht ist oder nicht. Ich achte auf taktvolle Berührung.
  • Ich achte auf zustimmende oder ablehnende Körpersignale und den Gesichtsausdruck.
  • Ich bleibe während des Gesprächs im Blickfeld.
  • Ich mache nicht zwei Dinge gleichzeitig, z.B. Essen anreichen und gleichzeitig Fragen stellen.
  • Ich beschreibe konkret, was ich machen möchte, z.B. kündige ich an, wenn ich den Rollstuhl bewegen möchte.
  • Vor Betreten eines Zimmers klopfe ich an. Ich achte auf die Privatsphäre. 
  • Ich strahle Ruhe aus.
  • Ich spreche deutlich und langsam, aber nicht zu laut.
  • Ich spreche respektvoll auf der Erwachsenen-Ebene und bleibe beim "Sie".
  • Ich spreche klar von mir und verzichte auf das vereinnahmende "wir".
  • Ich verdeutliche das Gesagte mit Tonfall, Mimik und Gestik. Ich mache Handlungen vor.
  • Ich lasse dem Menschen Zeit, zu verstehen. Ich passe mich in allem seinem Tempo an und dränge nicht.
  • Ich mache ihm keine Vorwürfe wegen seines Verhaltens und achte darauf, dass seine Würde gewahrt bleibt.
  • Ich halte ihm nicht sein Unvermögen vor Augen und verspotte ihn nicht wegen auffallender Reaktionen oder Äußerungen.
  • Ich spreche niemals mit anderen über seinen Kopf hinweg. 
  • Ich formuliere einfache und kurze Sätze.
  • Ich mache eindeutige Mitteilungen.
  • Ich stelle Fragen, die mit ja oder nein beantwortet werden können.
  • Ich vermeide Diskussionen.
  • Ich stelle keine Warum-Fragen, z.B. "Warum haben Sie nicht Bescheid gesagt?"
  • Ich vermeide Wissensfragen, z.B. "Wie heißt die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen?"
  • Ich verzichte auf Fragen, die das Kurzzeitgedächtnis betreffen, z.B. "Was haben Sie heute zu Mittag gegessen?" 
Ein Mann schaut auf alte Fotos in seinem Portemonnaie