Einfach mittendrin

Unsere Quartiersprojekte

Das Quartiersprojekt in Urdenbach

Unsere Quartiersprojekte: Soziale Netzwerke bilden, Lebensqualität verbessern

In guter Nachbarschaft,  zu Hause sein, das wünschen sich viele Menschen. Dafür braucht es Orte der Gemeinschaft und der Begegnung - und Menschen, die sich engagieren. Mit unseren Quartiersprojekten in Urdenbach und Gerresheim wollen wir Menschen dabei unterstützen. 

Urdenbach: Ein Miteinander der Generationen

Ziel des Quartiersprojekts Urdenbach ist es, ein seniorengerechtes Quartier rund um die Südallee 98 gemeinsam zu entwickeln, die Lebensqualität im Viertel zu verbessern und neue soziale Netzwerke zu knüpfen. Mit diesem Projekt sprechen wir Menschen allen Alters an, um nachhaltig im Stadtteil das Zusammenleben zu fördern. Denn für ein lebendiges Quartier braucht es das Miteinander der Generationen.

Erkunden, anpacken, vernetzen: Das wollen wir.

Das Projekt ermöglicht den Menschen im Quartier, sich zu begegnen, zu informieren, zu unterstützen und mitzugestalten. Das Engagement und die Angebote orientieren sich an Ihren Interessen: Wie ist das Leben in diesem Stadtteil? Was ist gut? Was ist wünschenswert? Wie können wir Sie unterstützen? Welche Angebote fehlen? Wir unterstützen Sie darin, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und fördern ehrenamtliches Engagement. In einer Quartierswerkstatt wollen wir zusammentragen, was den Stadtteil bewegt und wie die Zukunft in Ihrem Umfeld gestaltet werden kann.Soziale, bürgerschaftliche, kirchliche und politische Akteure werden beteiligt und zur Mitwirkung ermutigt.

Das Projekt wird von der Stadt Düsseldorf gefördert und inhaltlich von der Diakonie Düsseldorf umgesetzt. Vorübergehend nutzen wir Räume der evangelischen Kirchengemeinde an der Südallee 98. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Kontakt Petra Buchta-Meuser Tel.: 0173 27 54 033 Petra.buchta-meuser@diakonie-duesseldorf.de Heinz Frantzmann Tel.: 0174 32 26 834 Heinz.frantzmann@diakonie-duesseldorf.de

Termine, Veranstaltungen und Chats - das Quartiersprojekt Urdenbach ist jetzt auch über die SAVISA-App erreichbar! Jetzt im Web-Portal sowie im PlayStore (Android) bzw. im AppStore (iOS)

Hörmomente - Einfach mal anrufen

Die Diakonie Düsseldorf bietet in dem seniorengerechten Quartiersprojekt in Urdenbach, Südallee 98, telefonische HörMomente an. Ein HörMoment, bei dem es sich um einen Text, ein Gedicht, aber auch einfach nur um einen interessanten Gedanken handeln kann, dauert drei Minuten. Die HörMomente wechseln wöchentlich. Interessierte können einfach die Telefonnummer  0211 69 58 70 82 wählen (Ortsgespräch aus Düsseldorf) und einen Moment zuhören. Die Telefonaktion wird von Petra Buchta-Meuser und Heinz Frantzmann gestaltet und verantwortet. Kontakt per Mail an: petra.buchta-meuser@diakonie-duesseldorf.de

Die Mitarbeiterinnen des Quartiersprojekts Gerresheim

Unsere Quartiersmanagerin in Gerresheim

Mechthild Schmölders (Foto rechts) kümmert sich als Quartiersmanagerin um die Belange der Menschen im Stadtteil Gerresheim – und das künftig auch mobil: Mit einem Kleinbus macht die Diakonie-Mitarbeiterin an verschiedenen Orten in Gerresheim Station, um die Nachbarschaft zu vernetzen und zu helfen, wenn Hilfe nötig ist.

Einer dieser Orte ist das Quartier rund um den Gerresheimer Bahnhof. Dort leben viele hochaltrige Menschen, ein Großteil von ihnen in Singlehaushalten. Im zentrum plus der Diakonie in Gerresheim könnten sie Kontakte knüpfen und Unterstützung bekommen. Aber ihr Haus zu verlassen, fällt vielen von ihnen schwer. Weil im Alter generell alles etwas beschwerlicher ist, aber auch „weil ältere Menschen sich häufig scheuen, sich ins Ungewisse aufzumachen“, sagt Schmölders. „Die Sorge, etwas falsch zu machen, ist dann oft größer als zum Beispiel der Wunsch, neue Menschen kennenzulernen.“

Deshalb wird Schmölders regelmäßig mit dem Quartiers-Bus rund um den Gerresheimer Bahnhof einen Halt einlegen. Der Bus ist ausgerüstet mit einem kleinen Büro und einer Küche zum Kaffeekochen. Bei schönem Wetter packt Schmölders Tische und Stühle aus, so dass die Anwohner*innen sich direkt vor dem Bus niederlassen und miteinander ins Gespräch kommen können.  „So merken wir auch, wenn etwas nicht in Ordnung ist und können schnell unterstützend eingreifen, zum Beispiel bei gesundheitlichen oder finanziellen Problemen.“

Bei Schmölders stehen aber nicht nur ältere Menschen im Fokus. Ansteuern wird sie ebenso die Unterkünfte für  Geflüchtete im Stadtteil und das Neubaugebiet am Quellenbusch. „Am Quellenbusch leben vor allem Familien, die neuzugezogenen sind. Eingebunden in den stressigen Familien-Alltag fehlt ihnen oft einfach die Zeit, sich ein soziales Netz aufzubauen.

Die Quartiersmanagerin wird finanziert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege. Das Projekt wird drei Jahre finanziert.