Unsere Beratungshotline 

Für alle Fragen rund ums Alter

Während der Pandemie haben sich viele ältere Menschen aus Sorge vor einer Ansteckung aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen. Doch fehlende Kontakte können auch negative Folgen für die Gesundheit haben. Zum Beispiel, wenn ältere Menschen zu Hause unbemerkt gesundheitlich abbauen, weil sie andere nicht belasten wollen und sich zu spät Unterstützung suchen.

Damit das nicht passiert, gibt es unsere Beratungshotline Leben im Alter für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Unsere Mitarbeiter*innen hören zu, beraten und vermitteln Unterstützung. Die Beratungshotline Leben im Alter ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 73 53 551. Gerne rufen unsere Mitarbeitenden Sie auch in den Abendstunden zurück, wenn es Ihnen da zeitlich besser passt. Auch ein persönliches Treffen ist nach Absprache möglich.

Telefon 0211 7 35 35 51

Die Beratungshotline ist
montags bis freitags 
von 9 bis 12 Uhr
für Sie da

Unser Beratungshotline im Überblick

Unsere Beratungsthemen

  • Beratung zum Thema "soziale Vorsorge": Welche Angebote der Begegnung gibt es für ältere Menschen? Wie kann ein tragfähiges Beziehungsnetz für sie aufgebaut werden? Wie können Einsamkeit und Isolation verhindert werden?
  • Beratung zum Thema "rechtliche Vorsorge": Welche Vorsorge-Dokumente sollte man für den Notfall haben? Was regeln Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung? Und können diese aufgesetzt werden?
  • Beratung zum Thema "Wohnen": Wie kann die Wohnung verändert werden, damit ältere Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen können? Welche technischen Hilfsmittel gibt es? Und welche finanziellen Hilfen stehen zur Verfügung?
  • Beratung zum Thema "Finanzen": Welche finanziellen Unterstützungen gibt es eigentlich? Beratung zu Wohngeld, Wohnberechtigungsschein, Schwerbehindertenausweis etc.
  • Beratung zum Thema "Pflege": Wie stellt man einen Antrag auf Pflegegeld? Kann Kurzzeitpflege helfen, die Zeit nach einem schweren Sturz zu überwinden?

Die häufigsten Fragen zur Beratungshotline der Diakonie

Eine alte Dame hält einen Hörer an ihr Ohr

Mit welchen Anliegen können sich ältere Menschen und ihre Angehörigen an die Beratungshotline wenden?

Eigentlich mit allen Fragen und Wünschen rund um das Thema „Älterwerden“: Außerdem ist die Beratungshotline eine Schnittstelle für alle Angebote der Diakonie zum Leben im Alter.

Unsere Berater*innen bieten Information, Unterstützung und helfen bei der Suche nach dem passenden Angebot: Angesichts der vielen Möglichkeiten und der komplizierten Rechts- und Finanzierungslage ist es für ältere Menschen oft nicht leicht, sich zurechtzufinden. Manchmal müssen wir auch schnell Lösungen für die Probleme unserer Anrufer*innen finden – wenn pflegende Angehörige beispielsweise selbst erkranken. 

Wo gibt es außerdem Beratungsbedarf? 

Viele Angehörige von älteren Menschen brauchen oft zuerst einmal ein offenes Ohr, um ihre Nöte und Sorgen loszuwerden. Angehörige, die einen Menschen pflegen, sind oft in einer schwierigen Situation, auch innerhalb der Familie. Da braucht es ein gutes Wort und ein unterstützendes Gespräch, um wieder Kraft zu schöpfen. Darüber hinaus benötigen Menschen, die an sich selbst oder einem Angehörigen eine demenzielle Veränderung bemerken, Rat und Hilfe. Bei diesem Thema steht meist die Angst im Vordergrund, wie sich die Krankheit entwickelt. In einem ersten Gespräch versuchen wir, den Menschen die Sorge zu nehmen und dann eine spezielle Beratung und Unterstützung zu vermitteln: wie etwa durch das Kompetenzzentrum Demenz in Gerresheim, durch spezielle Wohngemeinschaften, aber auch durch unsere zentren plus in den Stadtteilen.

Einige Betreuungsangebote werden auch von Krankenkassen finanziert, was viele gar nicht wissen. Überhaupt besteht häufig ein Anspruch auf Entlastungs- und Betreuungsleistungen, die nicht genutzt werden. Das Beantragen von Pflegeleistungen stellt oft eine Herausforderung dar, weil ältere Menschen oft nicht so gerne über ihren Unterstützungsbedarf sprechen. Da braucht es eine gute Beratung, um Menschen zu helfen, mit der neuen Situation umzugehen und um die vielen unterschiedlichen Leistungen zu sortieren.

Was raten Sie, wenn jemand schwerstpflegebedürftig ist? 

In einigen Fällen ist eine Versorgung durch die ambulante Pflege möglich. Das setzt voraus, dass Angehörige oder eine andere Person rund um die Uhr vor Ort sind. Unsere Beratenden versuchen immer ein Gespür dafür zu entwickeln, was Pflegebedürftige und Angehörige brauchen und welche Hilfe sie annehmen möchten. Klar ist aber auch: Ambulante Pflege kann ganz viel, stößt jedoch manchmal an Grenzen, wenn sich Angehörige und Pflegebedürftige mehr erhoffen, als Fachkräfte vor Ort leisten können.

Bieten Sie über die telefonische Beratung hinaus auch persönliche Gespräche vor Ort an?

Ja, das ist möglich. Im Bedarfsfall besteht die Möglichkeit eines Hausbesuches, entweder durch Mitarbeitende der Hotline oder der Abteilung Hilfe zu Hause. Dies geschieht vor allem dann, wenn eine umfassende Beratung zum Thema "Wie kann ich so angenehm und lange wie möglich zuhause wohnen?" angefragt wird. Wir vermitten Ratsuchenden zudem an Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in unseren Einrichtungen.