futuro communale 2/4: unbeschwert?!
Was brauchen Jugendliche in Düsseldorf? Welche Herausforderungen haben sie? Und wie können sie mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht?
Mit diesen Fragen gehen wir in den zweiten Teil unserer Diskussionsreihe "futuro communale", frei übersetzt: "Die Zukunft unserer Stadt". Wir setzen uns damit auseinander, was unsere Stadt braucht, um noch lebenswerter, gerechter und sozialer zu werden. In vier Abendveranstaltungen, etwa alle drei Monate, bewegen wir uns von der „gelingenden Kindheit“ über die „gelingende Jugend“ und „gelingende Umbrüche“ im Erwachsenenalter bis zum „gelingenden Alter“.
In jeweils drei Diskussionsblöcken/Panels pro Abend sollen dabei unterschiedliche Aspekte ausgegriffen werden, gerne auch kontrovers, aber immer konstruktiv. Am 4. März ist es wieder soweit - diesmal zum Thema Jugend.
futuro communale – unbeschwert?!
Mittwoch, 4. März 2026
18 Uhr
Versöhnungskirche am Platz der Diakonie
Moderation: Sema Kouschkerian
#1 Digital: ganz normal. Jugendliche und Social Media
Die digitale Welt gehört für Jugendliche zum Alltag und ist so real wie die analoge. Das ist grundsätzlich weder gut noch schlecht und birgt genauso Chancen wie Gefahren. So nutzen manche Jugendliche die Chance, im Digitalen ihre Lebenswelt zu zeigen. Andere erleben Mobbing und Hass.
Es diskutieren:
Marvin Sperber, Influencer und Anti-Mobbing-Coach
Ansgar Sporkmann, Medienbeauftragter des Kinderschutzbundes Düsseldorf
#2 Mitreden: Jugendliche und (politische) Beteiligung
Die Jugend schwankt mit Blick auf gesellschaftspolitische Themen zwischen Frustration und großem Engagement. Sie nutzen neue Formen und Möglichkeiten der Beteiligung. Und stoßen auf Hürden. So gehören jene, die sich aktiv in Politik und Gesellschaft einbringen, oft zu privilegierten Familien. Ohnehin Benachteiligte fühlen sich oft abgehängt.
Es diskutieren:
Dana Vondey, politisch aktive Jugendliche
Dennis Wedel, Schüler
Gesa Schlösser, Servicestelle Partizipation, Landeshauptstadt Düsseldorf
#3 Rollen: Rolle rückwärts bei den Geschlechterrollen
Seit einiger Zeit gibt es in Teilen der Gesellschaft eine Rolle rückwärts: Besonders in Social Media werden toxische Männlichkeitsbilder verbreitet, Extremisten verbreiten die Idee, dass es nur zwei Geschlechter gebe und der Mann den Ton anzugeben habe. Das alles ist oft verbunden mit Hass und Gewalt gegen queere Menschen.
Es diskutieren:
Franziska Ihle, Kulturpädagogin, queerer Jugendclub PULS*
Malte Schulz, Leiter „AlleMann“ – Projekt für Jungen und junge Männer, Diakonie Düsseldorf